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Strategisches Risiko Management

Das Instrumentarium des unternehmerischen Risiko Managements. St.Galler Risk Profil für das eigene Unternehmen.

KONZEPT

Etwas unternehmen heisst etwas riskieren. Erfolgreiche Unternehmensführung bedeutet, Risiken einzugehen – jedoch bewusst. Ohne Risiko kein Erfolg. Gäbe es die Risiken nicht, wäre Unternehmensführung ein Kinderspiel. Dass dem nicht so ist, erleben wir jeden Tag allein schon durch den Blick in die Presse: Gewinneinbrüche, dramatische Wertverluste, unvorhergesehene Abschreibungen, massiver Arbeitsplatzverlust, Firmenzusammenbruch.

Das Motto dieses Programms lautet: Optimistisch die Zukunft gestalten, zugleich jedoch den worst case absichern.Erfolgreiche Unternehmen haben eine klare Strategie und betreiben ein aktives Risikomanagement. Verantwortungsvolle Führungskräfte verstehen es, bewusst mit Risiken umzugehen. Das Instrument dazu: Strategisches Risiko Management.

Ziel dieses firmenspezifischen Seminars ist es, das Instrumentarium des Strategischen Risiko Managements zu erlernen. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis werden die Teilnehmenden befähigt, ein Risiko Profil zu erstellen und Strategisches Risiko Management im eigenen Unternehmen oder Bereich einzuführen.

AUFBAU

3-tägiges, firmenspezifisches Seminar mit Teilnehmenden aus einer Unternehmung oder Unternehmensgruppe. Ort und Termin zu vereinbaren

TEILNEHMER/INNEN

  • Führungkräfte mit Ergebnisverantwortung, die zwar optimistisch planen, aber auch den worst case gedanklich durchlaufen und Vorkehrungen für Risiken und Krisen treffen wollen
  • Mitglieder von Aufsichtsorganen, Vorstände und Geschäftsführer, die ihre Verantwortung umfassend durchdenken und steuern wollen
  • Executives, die Strategisches Risikomanagement als Instrument einer erfolgreichen Unternehmensführung kennenlernen und auch selbst nutzen wollen

THEMENSCHWERPUNKTE

Risk Management

  • Führungskräfte in der Rolle des Risk Managers
  • Führung einmal anders: Optimismus und Zukunftsglaube einerseits, Vorsicht und weitsichtiges Risiko Management andererseits
  • Wer wagt, kann auch verlieren
  • Kategorisierung der Risiken
  • Das Modell des ganzheitlichen Risiko Managements – ein Muss-Instrument für verantwortungsbewusste Führungskräfte

Risk Management auf der normativen Ebene

  • Ethik: Verstösse gegen Ethik, Moral, oberste Werte
  • Oberste Ziele: Nicht Akzeptanz der obersten Ziele
  • Code of conduct: Gravierende Verstösse im Verhaltensbereich
  • Corporate Identity: Reputationsrisiken, Risiken für Marke und Image

Risiken im Business Development

  • Vision: Unrealistische Vorstellungen führen in die Sackgasse
  • Umweltveränderungen: Falsche Szenarien, falsche Prämissen, falsche Schlussfolgerungen
  • Technologien: Verdrängung, Verlust der Cash Kühe, Verpassen des Anschlusses
  • Business Opportunities: Vermeintliche Innovationsideen werden zum Fass ohne Boden
  • Vielfalt: zu viele Ideen und Projekte strapazieren die Ressourcen
  • Kundennutzen: Falsche Einschätzung von Markt und Kundenbedürfnissen

Risiken im heutigen Kerngeschäft

  • Geschäftsfelder: Falsche Geschäftsfeld-Gliederung treibt in falsche Richtung
  • Markt, Wettbewerb: Verlust an Marktattraktivität oder Wettbewerbsstellung
  • Kernkompetenzen: Verlust an Wissensvorsprung
  • Branchenentwicklung: Einbruch der Branchenrentabilität, Konzentration, Hyperwettbewerb
  • Eigene Strategien: Falsche Porfolio-Einschätzungen, falsche Weichenstellungen für die Zukunft
  • Funktionen, Stäbe, Servicecenters: Lähmende Matrixorganisation, interne Kämpfe

Struktur- & Prozessrisiken

  • Organisations-Struktur
  • Bürokratie-Krise
  • Informelle Struktur: alles funktioniert anders, als von der Führung her gewollt
  • Prozesse: Qualitätsprobleme und Kundenunzufriedenheit
  • ITK: Informations- und Kommunikationstechnologie lähmt das Geschäft, statt es zu fördern
  • Infrastruktur: Gefahr von Elementarschäden
  • Gesetze: Risiken aus Arbeitsrecht, Produkthaftpflicht, Umweltgesetzen u.a.
  • Steuern: Risiken aus Steuerkonstruktionen und Steuerrecht

Risiken für Gewinn und Rentabilität

  • Umsatz: Unvorhersehbarer Umsatzeinbruch
  • Preise: Massiver Einbruch der erzielbaren Preise
  • Break-even-Punkt: Hoher BEP bei hohen Marktschwankungen
  • Grösse: Verlust an minimaler Grösse, die es zum Überleben braucht
  • Kostenposition: Verlust der Kostenführerschaft; Angriff eines neuen Kostenführers
  • Wertschöpfung: Falsche Wertschöpfungs-Tiefe, falscher Teil der Wertschöpfung
  • Abhängigkeit: Verlust der Selbständigkeit durch falsches Outsourcing und falsche Partnerschaften
  • Währungsrisiken: Verluste aus Währungsverschiebungen

Risiken für Liquidität und Finanzierung

  • Einnahmen: Massiver Einbruch der erwarteten Einnahmen
  • Ausgaben: Massiv höhere Ausgaben als geplant
  • Debitoren: unerwartete grosse Debitorenverluste
  • Zinsänderungen: Massive Zinssteigerung in kurzer Zeit
  • Risiko-Spread: Verteuerung der Finanzierung durch Risikoprämie
  • Kreditklemme: Schwierigkeit, Finanzierung zu bekommen
  • Kreditkündigung: Kündigung von Kredit oder Kreditzusage durch Geldgeber

Verlust an Unternehmens-Wert

  • Zerfall des Unternehmenswerts wegen Gewinneinbruch
  • Verlust an Wert wegen Bewertung durch Markt
  • Werteinbruch wegen Schädigung der Werttreiber
  • Bewertung: Risiken in der Bewertung von Aktiven und Passiven
  • Zerfall einzelner Aktivas

Risiken im Human Resources Bereich

  • Management-Qualität: Verlust der besten Führungskräfte
  • Wissen: Verlust an know how
  • Talent Pool: Unvermögen, ausreichend High-Potentials aufzubauen
  • Arbeitgeber-Image: Verlust an Arbeitgeber-Attraktivität
  • Betriebsklima: Klassenkampf statt Leistungskultur
  • Führungs- und Anreizmodelle: Falsche Anreize führen zu falscher Entwicklung
  • Führungsverhalten: Nicht gewolltes Verhalten breitet sich im Unternehmen aus

Risk Profile und Aktionsprogramme

Die Teilnehmenden erkennen am Ende des Seminars ihr eigenes Risiko-Profil. Sie erhalten wertvolle Tipps, Methoden und Best Practices im Umgang mit diesen Risiken und sind in der Lage, konkrete Programmezum Strategischen Risiko-Management zu erarbeiten.

Durchführung

Seminarnummer: INH53

Dauer: 3 Tage

Art: nur firmenspezifisch

Ort: zu vereinbaren

Termin: zu vereinbaren

Sprache: Deutsch oder Englisch


Leistungen:

  • Telefonisches und schriftliches Briefing
  • Persönliches Treffen in unserer Zentrale, falls gewünscht
  • Anpassung der Seminarunterlagen und Inhalte an den erwarteten Transfernutzen
  • Seminarunterlagen in elektronischer Form
  • Koordination und Instruktion der Dozenten/innen durch uns
  • Dozententätigkeit mit 1 Dozentin/Dozenten pro Tag
  • Auswertung der Teilnehmerzufriedenheit, Feedback

Vom Kunden zusätzlich gewünschte Leistungen wie persönliche Vorstellung der Dozenten, Kreation firmenspezifischer Fallstudien, Gestaltung umfassender Management-Development-Progamme mit E-Learning, Tests, hausinternen Diplomen u.a. werden jeweils gesondert offeriert.

 

 

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