Holding- und Konzernleitungs-Programm

Inhouse Seminar zu den wichtigen Fragen der Holding- und Konzernführung. Wie werden Leitplanken und oberste Werte vorgegeben und durchgesetzt.

Konzept

Mitglieder der Holding- und Konzernleitung führen als Geschäftsleitung der Obergesellschaft mehrere eigenständige juristische Einheiten. Sie setzen Leitplanken, definieren oberste Werte und geben strategische Ziele vor. Im Rahmen von Spielregeln und Geschäftsordnung regeln sie das Ausmass an Handlungsautonomie und Selbstorganisation. Sie sind verantwortlich für Strategie, Finanzen und Human Resources.

Ihr Nutzen

Die Teilnehmenden lernen, jene Vorgaben, Leitplanken und strategischen Ziele zu bestimmen, welche nötig sind, um die Steuerungsfunktion aus Sicht der Holding und Konzernleitung wirkungsvoll ausüben zu können.

Teilnehmer/Innen

Das Seminar richtet sich an oberste Führungskräfte und Unternehmer, die als Mitglieder der Holding- oder Konzernleitung für die strategische Führung mehrerer Geschäftssparten, Teilkonzerne oder Firmen zuständig sind.

Aufbau

Hochkarätige Dozenten unserer Business School zeigen wie eine wirkungsvolle Holding- oder Konzernstrategie erarbeitet wird. Zudem lernen die Teilnehmenden, präzise Vorgaben, Leitplanken und Ziele an die Geschäftsleitung der nachgelagerten Firmen, Divisionen und Geschäftsbereiche zu machen. Diese "Vorgaben von oben" erlauben es dann den einzelnen Geschäftsführern, ihrerseits präzise Strategien für ihren Verantwortungsbereich zu erarbeiten und vor der Gesamtleitung zu präsentieren. Auch die Stabsfunktionen und Service-Centers eines Unternehmens brauchen strategische Richtung. Wir zeigen, wie Strategien und Ziele für Konzernstäbe und Servicebereiche erarbeitet werden.

Der dritte Seminartag gilt den Fragen der Umsetzung, Implementierung und des Change Managements.
 Im vierten Tag steht die Steuerung der Finanzen im Vordergrund. "Executive Finance" ist für alle Führungskräfte mit Verantwortung für ein oder mehrere Unternehmen ein besonders anspruchsvolles Thema. In komprimierter und praxisnaher Form zeigen wir, wie die finanzielle Führungsverantwortung wahrgenommen werden sollte.

Programm

Professionelles Holding-Management

Die Holding als moderne Organisationsform. Viable System-Prinzipien für Überlebensfähigkeit und dauerhafte Prosperität des «Systems Unternehmung». Orientierungsgrössen und Steuerungsaspekte eines professionellen Holding Managements.

Strategische Steuerung einer Unternehmens-Gruppe

Strategisches Management einer Unternehmens-Gruppe oder einer Gruppe von Unternehmen – ein wichtiger Unterschied. Die unverzichtbaren Lenkungs- und Steuerungs- Aufgaben der Gesamtleitung.

Business Mission

Die Bestimmung von Identität und oberster Zwecksetzung. Business Mission als kommunizierbare Aussage zum Geschäftsverständnis. Die Leitplanke der unternehmerischen Tätigkeit.

Wertvorstellungen und Werte

Wertvorstellungen als ethisch moralischer Rahmen für die Geschäftstätigkeit. Präzises Herausarbeiten verbindlicher Werte. Gesetzmässigkeiten des Wert-Managements.

Eignerstrategie

Die persönlichen Antriebskräfte der Eigner. Das Zusammenwirken von Eignerstrategie und Unternehmensstrategie. Mögliche Spannungsfelder frühzeitig erkennen. Die gemeinsame Basis finden.

Code of Conduct

Die Beziehungen zwischen Konzernleitung und den Geschäftsführern resp. Vorständen der nachgelagerten Unternehmen sollten durch verbindliche Spielregeln und einen Verhaltens-Kodex geregelt werden.

Autonomie und Handlungsspielraum

Dezentralisation oder Zentralisation? Die Vor- und Nachteile der beiden Führungs-Philosophien. Das richtige Mass an Selbstorganisation und Autonomie.

Zentralisation, wo nötig

Die nötige Steuerungslogik «von oben». Zentral führen, wo nötig und sinnvoll. Synergien nutzen. Die Kraft der Gruppe zum Einsatz bringen. Zentrales Controlling und Risk-Management.

Aufbau der Holding- oder Konzernstrategie

Bestandteile einer professionell aufgebauten Holding- und Konzernstrategie. Die Erkenntnisse der Strategielehre. Die Gruppe auf nachhaltiges Wachstum, Wertsteigerung und Rentabilität ausrichten.

Strategische Leitplanken

Welche Leitplanken von oben definiert werden müssen. Strategische Leitplanken als richtungsweisende Vorgaben an die nachgelagerten Führungsebenen.

Strategische Zielvorgaben

Die Formulierung ehrgeiziger, aber realisier- barer Zielvorgaben zu Wachstum, Wertsteigerung, Rentabilität und Strategischer Positionierung im Wettbewerbsumfeld.

Strategisches Leadership

Prinzipien und Gestaltungsaufgaben des Strategischen Leaderships. Führen auf Top Management Ebene. Vertrauensvolle Zusammenarbeit, gegenseitiger Respekt und das Arbeiten an gemeinsamen Zielen.

Strategisches Controlling

Wer Vertrauen schenkt und Kompetenzen und Verantwortung definiert, braucht geeignete Controlling-Instrumente und ein wohl durchdachtes Risk Management. Die Balanced Scorecard alleine reicht dafür nicht aus.

Information und Kommunikation

Wie kommuniziert die Gruppenleitung mit Management und Mitarbeitern der einzelnen Tochtergesellschaften? Was soll kommuniziert werden?

Unternehmens-Kultur

Mit welchen Programmen optimiert man die Chance, jene Kultur zu entwickeln, die tatsächlich gewollt ist? Bewusstes Kultur-Management.

Entscheidungen zur Konzernstruktur

Die Konzernstruktur als eine der zentralen Eingriffsmöglichkeiten in Funktionieren und Entwicklung der Gruppe. Die wichtigsten Struktur-Optionen.

Steuerung der finanziellen Prosperität

Portfolio Management und aktives Ergebnis- Management. Wert- und Performanceorientierte Gesamtführung.

Projektanfrage

Durchführung

Seminarnummer: INH11
Dauer: 4 Tage
Art: nur firmenspezifisch
Ort: zu vereinbaren
Termin: zu vereinbaren
Sprache: Deutsch oder Englisch

Leistungen:

  • Telefonisches und schriftliches Briefing
  • Persönliches Treffen in unserer Zentrale, falls gewünscht
  • Anpassung der Seminarunterlagen und Inhalte an den erwarteten Transfernutzen
  • Seminarunterlagen in elektronischer Form
  • Koordination und Instruktion der Dozenten/innen durch uns
  • Dozententätigkeit mit 1 Dozentin/Dozenten pro Tag
  • Auswertung der Teilnehmerzufriedenheit, Feedback

Vom Kunden zusätzlich gewünschte Leistungen wie persönliche Vorstellung der Dozenten, Kreation firmenspezifischer Fallstudien, Gestaltung umfassender Management-Development-Progamme mit E-Learning, Tests, hausinternen Diplomen u.a. werden jeweils gesondert offeriert.